Timos Geschichte: Eigentlich wollten wir kurz von Weihnachten 2006 nur eine Futterspende im Tierheim Lüneburg vorbeibringen, aber da kreuzte TIMO unseren Weg. Allein und traurig saß der Labrador-Collie-Mix in seiner Box, völlig verstört und verstand die Welt nicht mehr. Sein Frauchen hatte ihn von klein auf, konnte aber nicht mehr für ihn sorgen, da sie selber zum Pflegefall geworden war. Du bist zwar schon 13 Jahre alt, lieber TIMO (geb.1993) aber das sieht man Dir wirklich nicht an! Du scheinst es im Leben meist gut gehabt zu haben. Das sieht man auch an Deinen Papieren. Und so soll es auch wieder sein! Wer in dem Alter noch so gut drauf ist, hat wirklich Glück gehabt. Von Rentner kann eigentlich keine Rede sein. Manchmal haben wir den Eindruck, wir hätten einen Junghund adoptiert. Also war die Entscheidung für diesen knackigen Oldie goldrichtig. Er ist absolut pflegeleicht und freundlich. Manchmal etwas schüchtern. Nun ist sein liebster Platz bei uns in Rolfsen auf dem Sofa oder am Kachelofen.

Timo ist heute erlöst worden!
Heute, am 14.Juli 2008 um 12:05 Uhr haben wir unseren alten Timo bis an die Regenbogenbrücke begleitet. Über anderthalb Jahre durften wir Dir ein neues Zuhause geben, damit Du nicht als älterer Hund den Rest Deines Lebens im Tierheim verbringen mußt. Nun bist Du fast 15 Jahre alt geworden, hast Dich bei uns Zuhause gefühlt.

Du warst immer freundlich, anhänglich und auch immer etwas zurückhaltend. Du mußtest Dich Deinen beiden Hundemädels unterordnen, aber das hast Du hingenommen und akzeptiert. Du hattest einfach nur ein vollkommen liebes Wesen! Mit Deiner liebenswerten und unkomplizieren Art hast Du Dich in unsere Herzen gestohlen. Kein Schritt im Haus, ohne daß Du nicht hinterherkamst.
Aber wir haben schon vor Monaten gesehen, das mit Dir etwas nicht stimmt. Du nahmst zusehens ab und Deine Bewegungen wurden langsamer und bedächtiger. Ein böser, weißer Fleck neben Deiner Lunge.... Du hattest nicht mehr die Freude am Spazierengehen wie früher und liefst stattdessen unruhig im Haus umher, anstatt Dich zu entspannen. Nur das Futter und Deine Leckerlies interessierten Dich noch.
Aber bis zu Deinem letzten Tag hast Du Dich überschwenglich gefreut und alle Kraft zusammengenommen, wenn Du uns morgens begrüßt hast oder jemand nach Hause gekommen ist. Und mit dieser Freude und Liebe im Herzen durftest Du dann heute ganz ruhig und mit Würde gehen.